Essay

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Vorwort

Was ist ein Essay? Nunja, in der 7. und 8. Klasse hatten wir so eine verrückte Lehrerin. Das war die Frau Trapet. Naja, sie war echt vollkommen durchgeknallt, aber man konnte auch viel lachen. Es gibt leider nur zwei Stunden Ethik in der Woche. Frau Trapet ließ uns oft zu irgendwelchen Themen "Essays" schreiben. Essay ist Englisch und bedeutet soviel wie "Aufsatz" oder "Versuch". Dann ließ sie uns auch einmal einen Essay über den Umgang mit dem Tod schreiben. Ich bekam darauf eine 2+++, weil ich vorgelesen hatte (Ja, ihr lest richtig! 2+++ Und zwar steht diese eingekringelt unter meinem Essay im Ethikheft. Ich sag doch die war verrückt.^^).
Allerdings habe ich den Aufsatz jetzt bisschen abgeändert. Er geht jetzt um den Umgang mit Leben und Tod, denn ab dem dritten Absatz konnte micht nichts mehr halten und ich habe einfach noch einen Essay über das Leben hinzugefügt. Ich wollte das zwar nicht, denn eigentlich hatte der kleine Aufsatz nur die Länge von den ersten zwei Abschnitten, aber irgendwie wollte ich dem ganzen einen runden Abschluss verleihen. Jetzt will ich euch nicht länger mit dem Vorwort aufhalten, sondern lest es euch durch, wenn ihr noch wollt.

Umgang mit Leben und Tod (vom 14.11.2005)

Wie kann man mit dem Tod umgehen? Es ist schrecklich, wenn ein Verwandter oder ein sehr guter Freund stirbt. Es ist ein komisches Gefühl, dass diese Person plötzlich nicht mehr da sein soll. Man kann diese Person nicht mehr sehen, nicht mehr fühlen und man kann erst recht nicht mehr mit ihr sprechen. Dieser Mensch scheint weg von dieser - unserer - Welt zu sein.
Doch vielleicht wird er irgendwo am anderen Ende der Welt oder direkt im städtischen Krankenhaus in einem jungen Leben wieder geboren - als Mensch oder auch als Tier. Aber vielleicht schauen die Verstorbenen auch auf die Menschen herab, die sie verlassen haben. Ja, vielleicht beeinflussen sie sogar ihre Handlung? Aber wer weiß das schon außer den Personen selbst? Wenn man in diesem Fall überhaupt von wissen und denken schreiben/reden kann.
(Achtung: Abänderung vom 28.01.2007)
Aber ich denke auch, dass, wenn man noch so jung und unerfahren ist - wie zum Beispiel ich, dann weiß man nicht, was Leben überhaupt bedeutet. Aber wann weiß man, was Leben bedeutet? Was bedeutet richtig zu Leben? Kann man diese Fragen erst beantworten, wenn es sich dem Ende zuneigt? Ist ein "richtiges Leben" nur das, welches voll und ganz ausgekostet wurde. Ein Leben mit Familie, Karriere und gutem Ruf? Nein, ich denke nicht unbedingt. Ich denke, dass ein richtigen Leben dann ist, wenn man sich an sein Leben erinnert. Wenn man sich an all das Glück, die Freude, die Liebe und all die schönen Erfahrungen zurück erinnern kann. Einfach, wenn man gelebt hat. Wenn man auch einmal ein Risiko eingegangen ist und im richtigen Moment in den sicheren Hafen zurückgekehrt ist.
Aber ist denn ein Leben, dass nicht so gelebt wurde kein "richtiges" Leben? Gibt es ein "richtiges" Leben? Nein! Es gibt kein richtiges Leben, denn es gibt ja auch kein falsches Leben oder? Leben ist einfach leben. Man sollte es einfach tun. Einfach leben. Und dann sterben. Das tun wir alle irgendwann. Muss man sich davor fürchten? Ich weiß es nicht. Vielleicht muss man das. Es ist etwas Unbekanntes. Aber wieso vor Unbekanntem fürchten?

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