Warum Mami?

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Ich ging zu einer Party,Mami, und ich dachte an Deine Worte. Du hattest mich gebeten, nicht zu trinken, und so trank ich kein Alkohol.
Ich fühlte mich ganz stolz, Mami, genauso, wie Du es vorhergesagt hattest.
Ich habe vor dem Fahren nichts getrunken, Mami, auch wenn die anderen sich mokierten. Ich weiss, dass es richtig war, Mami,  und dass Du immer recht hast. Die Party geht langsam zu Ende, Mami , und alle fahren weg. Als ich in mein Auto stieg, Mami , wusste ich, das  ich heil nach Hause kommen würde: aufgrund Deiner Erziehung- so verantwortungsvoll und fein. Ich fuhr langsam an, Mami , und bog in die Straße ein. Aber der andere Fahrer sah mich nicht, und sein Wagen traf mich mit voller Wucht. Als ich auf dem Bürgersteig lag, Mami , hörte ich den Polizisten sagen, der andere sei betrunken. Und nun bin ich diejenige, die dafür  büßen muss. Ich liege hier im Sterben, Mami, ach bitte, komm doch schnell! Ringsherum ist alles voll Blut, Mami, das meiste ist von mir. Ich höre den Arzt sagen, Mami, dass es keine Hilfe mehr für mich gibt. Wie konnte mir das passieren? Mein Leben zerplatzt wie ein Luftballon. Ich wollte dir nur sagen, Mami, ich schwöre ich habe wirklich nicht getrunken. Es waren die anderen, Mami, die haben einfach nicht nachgedacht. Er war warscheinlich auf der gleichen Party wie ich, Mami, .Der einzigste Unterschied ist nur: Er hat getrunken, und ich werde sterben. Warum trinken die Menschen, Mami,? Es kann das ganze Leben ruinieren. Ich habe jetzt starke Schmerzen, Mami, wie Messerstiche, so scharf. Der Mann, der mich angefahren hat,Mami, läuft herum, und ich liege hier im Sterben. Er guckt nur dumm. Sag meinem Bruder, dass er nicht weinen soll, Mami,. Und Papi soll tapfer sein. Und wenn ich dann im Himmel bin, Mami, schreibt ´´Papis Mädchen´´ auf meinen Grabstein. Jemand hätte es ihm sagen sollen, Mami, nicht trinken und dann fahren. Wenn man ihm das gesagt hätte, Mami, würde ich noch leben. Mein Atem wird kürzer, Mami,  ich habe große Angst. Bitte, weine nicht um mich, Mami,. Du warst immer da, wenn ich Dich brauchte. Ich habe nur noch eine letzte Frage, Mami, bevor ich von hier fortgehe: Ich habe nicht vor dem fahren getrunken, warum bin ich die jenige, die sterben muss?

ANMERKUNG: Dieser Text in Gedichtform war an der Springfield High School (springfiels,VA,USA) im Umlauf, nachdem eine Woche zuvor zwei Studenten bei einem Autounfall ums Leben kamen. Unter dem Gedicht steht folgende Bitte:

JEMAND HAT SICH DIE MÜHE GEMACHT, DIESES GEDICHT ZU SCHREIBEN.GIB ES BITTE AN SO VIELE MENSCHEN WIE MÖGLICH WEITER.WIR WOLLEN VERSUCHEN ES IN DER GANZEN WELT ZU VERBREITEN, DAMIT DIE LEUTE ENDLICH BEGREIFEN, WORUM ES GEHT!!!

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Eines Tages bat eine Lehrerin ihre Schüler, die Namen aller anderen
Schüler in der Klasse auf ein Blatt Papier zu schreiben und ein wenig
Platz neben den Namen zu lassen. Dann sagte sie zu den Schülern, Sie
sollten überlegen, was das Netteste ist, das sie über jeden ihrer
Klassenkameraden sagen können und das sollten sie neben die Namen
schreiben. Es dauerte die ganze Stunde, bis jeder fertig war und
bevor sie den Klassenraum verließen, gaben sie ihre Blätter der
Lehrerin.
Am Wochenende schrieb die Lehrerin jeden Schülernamen auf ein Blatt
Papier und daneben die Liste der netten Bemerkungen, die ihre
Mitschüler über den einzelnen aufgeschrieben hatten.
Am Montag gab sie jedem Schüler seine oder ihre Liste. Schon nach
kurzer Zeit lächelten alle. "Wirklich?", hörte man flüstern. "Ich
wusste gar nicht, dass ich irgendjemandem was bedeute!" und "Ich wusste
nicht,
dass mich andere so mögen", waren die Kommentare.
Niemand erwähnte danach die Listen wieder. Die Lehrerin wusste nicht,
ob die Schüler sie untereinander oder mit ihren Eltern diskutiert
hatten, aber das machte nichts aus. Die Übung hatte ihren Zweck
erfüllt.
Die Schüler waren glücklich mit sich und mit den anderen.
Einige Jahre später war einer der Schüler gestorben und die Lehrerin
ging zum Begräbnis dieses Schülers. Die Kirche war überfüllt mit
vielen Freunden. Einer nach dem anderen, der den jungen Mann geliebt
oder gekannt hatte, ging am Sarg vorbei und erwies ihm die letzte Ehre.
Die Lehrerin ging als letzte und betete vor dem Sarg. Als sie dort
stand, sagte einer der Anwesenden, die den Sarg trugen, zu ihr:
"Waren Sie Marks Mathe Lehrerin?" Sie nickte: "Ja". Dann sagte er:
"Mark hat sehr oft von Ihnen gesprochen."
Nach dem Begräbnis waren die meisten von Marks früheren Schulfreunden
versammelt. Marks Eltern waren auch da und sie warteten offenbar
sehnsüchtig darauf, mit der Lehrerin zu sprechen.
"Wir wollen Ihnen etwas zeigen", sagte der Vater und zog eine
Geldbörse aus seiner Tasche. "Das wurde gefunden, als Mark verunglückt
ist.
Wir dachten, Sie würden es erkennen." Aus der Geldbörse zog er ein
stark abgenutztes Blatt, das offensichtlich zusammengeklebt, viele Male
gefaltet und auseinandergefaltet worden war. Die Lehrerin wusste ohne
hinzusehen, dass dies eines der Blätter war, auf denen die netten
Dinge standen, die seine Klassenkameraden über Mark geschrieben
hatten.
"Wir möchten Ihnen so sehr dafür danken, dass Sie das gemacht haben",
sagte Marks Mutter. "Wie Sie sehen können, hat Mark das sehr
geschätzt." Alle früheren Schüler versammelten sich um die Lehrerin.
Charlie lächelte ein bisschen und sagte: "Ich habe meine Liste auch
noch.
Sie ist in der obersten Schublade in meinem Schreibtisch".
Die Frau von Heinz sagte: "Heinz bat mich, die Liste in unser
Hochzeitsalbum zu kleben." "Ich habe meine auch noch", sagte Monika.
"Sie ist in meinem Tagebuch."
Dann griff Irene, eine andere Mitschülerin, in ihren Taschenkalender
und zeigte ihre abgegriffene und ausgefranste Liste den anderen. "Ich
trage sie immer bei mir", sagte Irene und meinte dann: "Ich glaube,
wir haben alle die Listen aufbewahrt."
Die Lehrerin war so gerührt, dass sie sich setzen musste und weinte.
Sie weinte um Mark und für alle seine Freunde, die ihn nie mehr sehen
würden.
Im Zusammenleben mit unseren Mitmenschen vergessen wir oft, dass
jedes Leben eines Tages endet und dass wir nicht wissen, wann dieser
Tag sein wird. Deshalb sollte man den Menschen, die man liebt und um
die
man sich sorgt, sagen, dass sie etwas Besonderes und Wichtiges sind.
Sag
es ihnen, bevor es zu spät ist. Du kannst es auch tun, indem Du diese
Nachricht weiterleitest. Wenn Du dies nicht tust, wirst Du wieder
einmal eine wunderbare Gelegenheit verpasst haben, etwas Nettes und
Schönes zu tun.
Wenn Du diese Mail bekommen hast, dann deshalb, weil sich jemand um
Dich sorgt und es bedeutet, dass es zumindest einen Menschen gibt, dem
Du etwas bedeutest.
Wenn Du zu beschäftigt bist, die paar Minuten zu opfern um diese
Nachricht weiter zu leiten, ist dies vielleicht das erste Mal, dass
Du nichts getan hast, um einem Mitmenschen eine Freude zu machen?
Denk daran, Du erntest, was Du säst. Was man in das Leben der anderen
einbringt, kommt auch ins eigene Leben zurück. Dieser Tag soll ein
gesegneter Tag sein und genau so etwas Besonderes wie Du es bist.
Frag nicht, spiel einfach mit! Schicke es an zehn Leute, auch an
die Person, die es dir geschickt hat. Du wirst sehen was geschieht,
ist lustig.

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